Schweißtechnologie

Wirtschaftlichkeit


Anschlusswerte / Spannungsversorgung

Der elektrische Anschlusswert ist im Vergleich zu konventionellen Widerstandschweißanlagen sehr niedrig und es werden keine besonderen Anforderungen an die Spannungsversorgung gestellt. Aufgrund der Speicherung der elektrischen Energie in Kondensatoren entstehen für den Prozess bei anschlussbedingten Stromschwankungen keine Abweichungen der Schweißqualität.
Beispiel: KE-Schweißanlage mit 25 kJoule Energie / Anschluss 3 x 400 V / 32 A


Energieverbrauch

Die laufenden Betriebskosten sind äußerst gering, da nur wenig elektrische Energie verbraucht wird.
Beispiel: Die Schweißung eines Ringbuckels von 40 mm Durchmesser erfordert ca. 4 Wh Energieverbrauch. Andere Verfahren wie z.B. das konventionelle Widerstandsschweißen oder das Laserstrahlschweißen benötigen erheblich mehr Energie.

Elektroden
Die Standzeiten der Elektroden sind vergleichsweise hoch. Die Elektroden müssen wegen der geringen Wärmeeinbringung in der Regel nicht gekühlt werden. Die Elektroden werden als einfach zu wechselnde Verschleißteile aufgebaut. Eine mehrfache Nacharbeit der Elektroden ist möglich.

Taktraten
Es sind hohe Taktraten möglich.
Bei Standardschweißmaschinen werden Zyklen < 3 Sekunden erreicht. Bei Sonderanlagen ist eine Zyklenzeit < 1 Sekunde realisierbar.


Qualitätssicherung
Bedingt durch die Wiederholgenauigkeit der Schweißparameter Energie und Kraft, der kurzen Schweißzeit sowie der geringen Wärmeeinbringung, ergibt sich in der Massenfertigung ein stabiler Schweißprozess dessen Daten stetig erfasst und dessen Toleranzen in engen Grenzen überwacht werden.