Schweißtechnologie

KE-Einpressschweißen

Zunehmend etabliert sich für rotationssymmetrische Bauteile das von GLAMAtronic patentierte KE-Einpressschweißverfahren. Der technische Anlagenbedarf und der Schweißablauf unterscheiden sich dabei nicht vom KE-Schweißen mit einem Schweißbuckel. Vielmehr ist der Vorteil in einer deutlich einfacheren Nahtausführung und Werkzeugkonstruktion zu finden.
Die Bauteile müssen sich dabei geringfügig überdecken. Optimaler Weise ist an einem Bauteil eine Phase angearbeitet, sodass sich die Bauteile beim Aufbringen der Vorkraft selbst zentrieren. Beim der Entladung der elektrischen Energie findet der gleiche Fügeablauf wie beim KE-Schweißen mit Schweißbuckel statt. Es bildet sich an den Mantelflächen der Bauteile eine umlaufende und vertikal ausgerichtete Naht mit einer Länge von bis zu 3 mm aus.

• Alleinstellungsmerkmal GLAMAtronic
• Einfachere Nahtvorbereitung
• Selbst ausrichtend
• Selbst zentrierend
• Vertikale Nahtausrichtung
• Schweißnahtbreite bis zu 3 mm
• Sinterteile ebenfalls möglich

Diagramm

Nachfolgende Abbildung schematisiert zwei Bauteile vor und nach dem Einpress-Schweißen. Das Gefügebild zeigt eine vertikale Fügezone die sich bei Einpress-Schweißen einstellt.

Prinzipskizze

Bei weiteren Fragen zum KE-Schweißen mittels Schweißbuckel oder dem KE- Einpressschweißverfahren wenden Sie sich bitte an unsere Versuchsabteilung. Diese berät Sie bei konstruktiven Fragen und den Vor- und Nachteilen der jeweiligen Verfahren.

KE-Einpressschweißen